Psychotherapie

Wann kann Psychotherapie helfen?

Wichtige Voraussetzung für eine Psychotherapie ist Ihr Wunsch, etwas zu verändern, und Ihre grundsätzliche Bereitschaft, sich mit Ihren Gefühlen und Ihrem Erleben zu beschäftigen und sich dabei unterstützen zu lassen.

  • Wenn sie in einer Lebenskrise stecken und gewohnte Strategien nicht helfen wieder zu mehr Stabilität zu finden.
  • Wenn Sie immer wieder das gleiche versuchen um Situationen zu verändern und dann doch noch tiefer in das Problem hineingeraten.
  • Wenn alte Gewohnheiten oder Umstände nicht mehr passen, Neues aber noch nicht in Sicht ist. In diesem Übergang fühlt man sich halt- und orientierungslos.
  • Wenn Sie selbst an sich freudige Lebensereignisse z.B. Geburt eines Kindes, Heirat, Umzug oder Pensionierung als Belastung erleben.
  • Wenn Sie einen großen Verlust betrauern und das Gefühl haben, das Leben kann nicht mehr gut werden.

 Folgende Symptome sagen Ihnen, dass es an der Zeit ist Hilfe anzunehmen:

  • Depressionen, Hoffnungslosigkeit, Verzweiflung, Antriebslosigkeit,
  • Aggressionen, Nervosität, Getriebenheit, Konzentrationsstörungen
  • Alkohol- und/ oder Drogenmissbrauch
  • Süchte (z.B.: Drogen-, Spiel- oder Sexsucht)
  • Essstörungen, Gewichtsprobleme
  • Schlaflosigkeit
  • körperliche Beschwerden ohne medizinische Erklärung
  • Wiederkehrende oder ständige Ängste
  • Zwänge im Verhalten oder den Gedanken
  • Partnerschaftskrisen, Probleme in zwischenmenschlichen Beziehungen
  • Entscheidungsschwierigkeiten
  • Mangelndes Selbstbewusstsein, Selbstzweifel

Oder wenn Sie:

  • Sich selbst finden wollen bzw. ihre Persönlichkeit reifen lassen wollen
  • Sie Ihrem Leben mehr Sinn geben wollen

Wie wirkt Psychotherapie?

In Rahmen der Psychotherapie geht es nur um Sie, ihre psychische Gesundheit und ihr Wohlbefinden.

Psychotherapeutische Gespräche entlasten auch schon dadurch, dass Sie alles loswerden können, was Sie bedrückt. Sorgen und Ärgernisse, die sich oft über einen längeren Zeitraum aufgestaut haben können ausgesprochen werden. Das erleichtert! Häufig können konflikthafte Themen und Probleme nicht mit Verwandten oder Freunden besprochen worden, zu groß sind die Bedenken die Beziehung zu diesen nahe stehenden Menschen zu belasten oder es fehlt an Mut.

Sind Sie in der Therapiestunde in der Lage sich zu öffnen, können Sie Ihre Seele von erheblichem Druck befreien. Der psychotherapeutische Kontext bietet Raum und Zeit Dinge ohne Bewertung oder Stigmatisierung auszusprechen und zu thematisieren. Gleichzeitig bieten diese Informationen die Basis für eine solide psychotherapeutische Arbeit.

Dazu braucht es Vertrauen, welches sich mit der Zeit entwickelt.

Ich bemühe mich die Behandlung so angenehm wie möglich zu gestalten. In einem psychotherapeutischen Prozess geht es um Veränderung. Für die meisten Menschen sind Veränderungen nicht leicht. Einstellungen, Gefühle und psychische Verarbeitungsprozesse, die sich im Laufe ihres Lebens entwickelt haben und ihren Sinn hatten, passen vielleicht nicht mehr zu ihnen. Sie behindern und blockieren Sie in ihrer Lebensgestaltung und Zufriedenheit und sollen verändert werden. Dazu ist es nötig, alte, vertraute, aber schädliche Muster und Gewohnheiten abzubauen bzw. zu verabschieden.

Dies geht oft mit Schmerz und Widerstand einher. In diesem Fall hilft es ihnen langfristig, wenn ich Ihnen Feedback gebe, das zunächst nicht gefällt, manchmal sogar weh tut. Therapeutische Methoden, wie Konfrontation oder Entspannungs-verfahren können ihnen am Anfang unangenehm sein und vorübergehend Ängste bzw. Unruhe erzeugen.

Ich werde diese Techniken gut dosieren und ihnen vorher immer gut erklären. Sie bestimmen dann ob Sie sich darauf einlassen möchten oder (noch) nicht.

Was ist das Ziel einer Therapie?

Die Formulierung eines Therapieziels hängt hauptsächlich von Ihnen ab. Gemeinsam können wir erarbeiten, wo die Reise hingehen soll. Während dieser Reise ergeben sich manchmal Kursänderungen und das Ziel verändert sich. Das muss Sie nicht beunruhigen, vielmehr zeigt es, dass sich durch den therapeutischen Prozess Sichtweisen und Prioritäten verändern können. Mitunter ist schon nach wenigen Stunden eine merkbare Verbesserung der Symptomatik möglich.

Das Hauptziel der Psychotherapie ist ihre Unabhängigkeit; auch vom Therapeuten. Sie sollen wieder auf eignen Beinen stehen können und weitgehend ohne „Hilfsmitteln“ und „therapeutischen Stützen“ ihr Leben meistern können.